Fotos meiner Haltung

Mein Gehege. Es ist 2011 entstanden.

Es ist ca. 4m x 3m groß und rund rum gesichert (auch am Boden), meine Mädels und die Kastraten dürfen hier 24 Std. laufen und haben freien Zugang zu ihrem dreistöckigen Stall mit den Maßen 1,5m x 1m. 

Auf dem Bild links erkennt man meine Ställe, die ich aus zwei Hochbetten, in den Maßen 2m x 0,9m, gebaut habe. Gegenüber steht der Hauptstall (mit neuem Dach).

Rechts neben dem Hauptstall standen zwei Verpaarungsställe - wie auf den alten Bildern zu sehen. Diese Ställe habe ich im Sommer 2014 durch einen Neubau ersetzt.

         

         

Mein Hauptstall - mit ihm fing alles an. Er steht immer offen und dient als "Häuschen". Der Stall ist 1,5m breit bzw. lang und 1m tief. Das Dach, der Boden und die Seitenwände sind mit Styrodur gedämmt. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt benutze ich keine Nippeltränken sondern eine breite Wasserschale die auf einer Heizplatte für Vogeltränken (Raiffeisen / Genossenschaft) steht. Da die oberste Etage kaum genutzt wurde, habe ich die Rampe hoch geklappt und nutze den obersten Teil als Stall für Verpaarungen, Bockgruppen etc.

    

Dies ist mein Neubau. Er besteht aus vier Abteilen die nicht mit einer Rampe verbunden sind. In den Ställen befinden sich Heizplatten um bei argen Minusgraden für Wärme zu sorgen.

    

Dieses Bild zeigt das Gehege aus der Vogelperspektive. Vorm Gehege steht ein kleiner Stall, der aufgrund der geringen Größe jedoch mehr als Aufbewahrungsschrank dient.

Bei gutem Wetter steht die Tür des Geheges oft offen und ermöglicht den Cuys einen noch größeren Auslauf im eingezäunten Garten.

    

April 2016 - Blick aus dem Gehege

Mein Hauptstall, wie er früher aussah mit großem, überstehendem und mit Plane bespanntem Dach. Das Gehege drum rum war zu dieser Zeit noch im Bau.

Der Boden des Geheges ist mit Volierendraht gesichert und darauf habe ich Erde festgetreten und darauf normal eingestreut. Bei dem Appetit meiner Tiere hat der Rasen nicht lange überlebt und nach den Bauarbeiten wäre da eh nichts mehr wachsen.

         

Wie auf dem Bild schön zu erkennen ist hat der Stall ein "Treppenhaus" das den Tieren ermöglicht auf kürzestem Weg von ganz unten nach ganz oben zu laufen ohne dafür durch den ganzen Stall rennen zu müssen. Hierdurch wird vermieden das ruhende Tiere aufgescheucht werden. Die Rampen sind nach vorn durch die Stalltüren gesichert und nach hinten habe ich mit Hilfe eines Scharniers eine Art Geländer angebracht, dass ich zum Reinigen leicht nach hinten wegklappen kann. Die Geländer sind mit Überwurfschlössern und Karabinerhaken an den Rampen befestigt. Die Rampen selbst lassen sich auch hochklappen um jede Etage einzeln benutzen zu können. Auf dem Bild ist schön zu erkennen wie ich mit Hilfe eines kleinen Zwischenklötzchen einen Riegel angebracht habe, der die Rampe in waagerechter Stellung hält. Das ist auch zum reinigen sehr sinnvoll. Im Stall stehen Häuschen mit großem Eingang wie oben auf dem Bild zu sehen und auch Häuschen die aussehen wie die zwei einzelnen Häuschen aber durchgehend sind. Also ein großes langes Haus mit zwei Öffnungen. Dann benutze ich noch Weidenbrücken und Korkhalbröhren.

2013 habe ich ein Gartenhäuschen mit Anbau fertig gestellt. Im Gartenhäuschen befinden sich 4 Ställe. Der unterste Stall (Erdgeschoss) hat einen Durchgang zum Gehege, die 1. und 2. Etage haben jeweils einen "Balkon". Für die 3. Etage war leider außen nicht ausreichend Platz. Meine Schweinchen fühlen sich hier sehr wohl und sind -ganz wichtig- auch sicher.

              

    

Klappgehege 2014

Bauwagen 2014 - Der Bauwagen ist inzwischen Himmelblau gestrichen und schaut aus wie aus der Serie Löwenzahn. Die Rampe lässt sich hoch klappen und verschließt dann den Stall. Der weiße Rahmen vor der Tür ist mit durchsichtiger Plane bespannt und normalerweise waagerecht hochgestellt damit er als Regenschutz dient. Im Winter kann er, so wie auf dem Bild heruntergeklappt - als Isolation dienen.

    

Eigenbau 2014 - Dieser Stall aus Rauspund (Bretter mit Nud und Feder) ist sehr stabil aber leider auch schwer. Wenn es kühler wird kann ich die Pavillonplane die oben auf liegt davor hängen.

              

Außengehege - Bei gutem Wetter setze ich die Cuys, die in einem Stall im Gehege leben in die Außengehege um. Abends gehts dann zurück. Dieser Aufbau ist nur ein Beispiel, da ich die Gehege regelmäßig umstecke.

    

 

Nachfolgend die Bilder vom Sommer 2009, als der Hauptstall noch ein variables Gehege für tagsüber hatte. Nachts habe ich zur Sicherheit immer den Stall geschlossen.

Das Gehege bestand aus einzelnen mit Draht bespannten 1m x 1m Elementen, die ich mit Wäscheleinen verbunden habe. Zur Befestigung habe ich Heringe genommen, also solche die man auch für Zelte verwendet. Das Netz oben drüber ist ein Handelsübliches Netz um Obstbäume vor Vögeln zu schützen.  (Diese Elemente habe ich für das Bock bzw. Aufzuchtsgehege wieder verwendet, allerdings habe ich einen engmaschigeren Draht zusätzlich nachträglich angebracht.)

Im Gehege stehen Weidenbrücken, Korkhalbröhren und große Blumentöpfe mit z. B. Minze, Maggiekraut usw. Also nur Pflanzen die auch von den Meerschweinchen gefressen werden können. Die Tiere konnten sich durch den buschigen Wuchs der Pflanzen auch gut darunter verstecken. Leider stand eine Weidenbrücke leider mal zu nah am Topf und ein Schweinchen hat die komplette Pflanze ratzekahl runter gefressen.

Als Versteckmöglichkeiten dienen auch ganze und belaubte Äste.

         

Ein Gehege muss immer ausbruchssicher aber auch einbruchssicher sein. Auch wenn die eigene Katze vielleicht keinen Appetit auf Meerschweinchen hat kann es immer wieder Nachbarskatzen geben die dem eigenen Garten einen Besuch abstatten oder Hunde die sich verselbstständigt haben und ihrer Nase nach zu den Meeris folgen. Da dieses Gehege mit Heringen im Boden verankert war konnte auch ein großer Hund, der meinte daran kratzen zu müssen, es nicht umkippen oder verschieben. Die einzelnen Elemente sind sehr gut zu variieren. Je nachdem wo noch genug Gras wuchs hab ich es aufgestellt und mit dem sehr flexiblen Netz überspannt. Hat das Netz mal nicht gereicht habe ich mithilfe von Wäscheleinen zwei Netze miteinander verbunden. Da dieses Sommergehege aber wie gesagt nicht Bodengesichert ist habe ich es nur Tagsüber benutzt. Nach kurzer Zeit war das Gras abgefressen und das Gehege musste umgesetzt werden. An manchen Stellen war es für den Rasen leider schon zu spät.